Shilajit lab testing for heavy metals, microbes, aflatoxins and pesticides

Shilajit-Labortests verständlich erklärt: Was jeder Test bedeutet

Die kurze Antwort

Shilajit ist ein Naturprodukt, das von Charge zu Charge schwankt, und es wird als Nahrungsergänzungsmittel ohne vorherige Zulassung verkauft. Ob ein Produkt sicher ist, lässt sich deshalb nur durch Laborprüfungen feststellen. Ein vollständiger Laborbericht deckt Schwermetalle, Mikrobiologie, Aflatoxine und Pestizidrückstände ab, idealerweise auch den Gehalt an Fulvin- und Huminsäure. Ein einzelner Test reicht nicht.

Ob das Shilajit in einer Dose sicher ist, sieht man ihm nicht an. Schwermetalle, Keime und Schimmelgifte kann man weder schmecken noch riechen noch sehen. Deshalb sind Labortests bei Shilajit, im deutschsprachigen Raum oft Mumijo genannt, wichtiger als bei fast jedem anderen Nahrungsergänzungsmittel, und es lohnt sich zu verstehen, was ein Laborbericht tatsächlich aussagt.

Warum Shilajit schwer zu regulieren ist

In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird Shilajit als Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Nahrungsergänzungsmittel brauchen keine Zulassung, bevor sie in den Handel kommen. In Deutschland müssen sie lediglich beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit angezeigt werden. Verantwortlich dafür, dass sie sicher sind, ist der Anbieter.

Außerdem gibt es keinen eigenen internationalen Standard speziell für Shilajit. Länder ordnen es unterschiedlich ein, und entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an Prüfungen. Hinzu kommt, dass Rohharz in abgelegenen Bergregionen gesammelt wird und oft durch mehrere Hände geht, von den Sammlern über die Verarbeiter bis zu den Exporteuren. Verunreinigung oder Streckung kann an jeder Stelle passieren. In der Praxis liegt die Verantwortung also bei der Marke, gründlich zu prüfen, und bei Ihnen, nach Belegen zu fragen.

Warum Shilajit überhaupt geprüft werden muss

Shilajit bildet sich über sehr lange Zeit im Fels und kann dabei aufnehmen, was im umgebenden Gestein steckt, auch Schwermetalle. Rohharz enthält außerdem Erde und Pflanzenreste, und wenn es schlecht gesammelt, getrocknet oder gelagert wird, können Keime hineingelangen oder Schimmelgifte entstehen. Das ist kein Problem von Shilajit an sich, sondern davon, wie eine bestimmte Charge gewonnen, gereinigt und behandelt wurde. Genau das zeigt ein Labortest.

Was die einzelnen Tests bedeuten

Schwermetalle

Geprüft werden Blei, Arsen, Cadmium und Quecksilber, und es wird bestätigt, dass die Werte innerhalb der Sicherheitsgrenzen liegen. Weil Shilajit im Fels entsteht, ist das der wichtigste Sicherheitstest. Andere Risiken bleiben bei einer reinen Schwermetallprüfung aber unentdeckt.

Mikrobiologie

Geprüft wird auf schädliche Bakterien wie E. coli und Salmonellen sowie auf Hefen und Schimmelpilze. Mikrobielle Probleme entstehen meist durch Feuchtigkeit oder unsachgemäße Handhabung beim Sammeln und Verarbeiten.

Aflatoxine

Aflatoxine sind Gifte, die bestimmte Schimmelpilze bilden, wenn Rohmaterial feucht wird oder schlecht gelagert ist. Man kann sie weder sehen noch riechen, nur ein Labortest kann sie ausschließen.

Pestizidrückstände

Geprüft wird auf Spuren von Pflanzenschutz- oder Umweltchemikalien, die in das Pflanzenmaterial oder das Harz gelangt sein könnten.

Mineralölrückstände (MOSH/MOAH)

Dieser Test wird in Deutschland zunehmend wichtig. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart hat 2026 Mumijo- und Shilajit-Produkte untersucht. Die Schwermetallwerte waren unauffällig, in mehreren Proben wurden aber Mineralölrückstände gefunden, und ein Produkt wurde wegen MOAH als nicht sicher beurteilt. Solche Rückstände können etwa durch Maschinenöle, Verpackung oder unsaubere Verarbeitung entstehen. Fragen Sie Anbieter ruhig gezielt danach.

Fulvin- und Huminsäure

Das ist eher ein Test der Zusammensetzung als der Sicherheit. Er zeigt, wie hoch der Anteil der typischen organischen Bestandteile ist, und hilft zu bestätigen, dass das Harz echt und nicht stark verdünnt ist. Ein hoher Fulvinsäurewert allein beweist aber noch nicht, dass ein Produkt rein ist, denn Fulvinsäurepulver kann zugesetzt werden. Mehr über die Bestandteile lesen Sie in Was ist Shilajit?

Mineralprofil

Es zeigt, welche Spurenelemente in welchen Mengen enthalten sind, und spiegelt das Gestein wider, in dem das Harz entstanden ist.

So lesen Sie einen Shilajit-Laborbericht

Wer hat geprüft? Es sollte ein unabhängiges Labor sein, idealerweise nach ISO/IEC 17025 akkreditiert, dem internationalen Standard für Prüflabore.
Ist er aktuell? Ein Bericht von vor mehreren Jahren sagt wenig über die Dose aus, die Sie kaufen.
Passt er zum Produkt? Achten Sie auf einen Produktnamen und idealerweise eine Chargennummer.
Was wurde geprüft? Nur Schwermetalle reichen nicht. Achten Sie auch auf Mikrobiologie, Aflatoxine und Pestizide.
Liegen die Werte innerhalb der Grenzen? Ein guter Bericht zeigt jedes Ergebnis zusammen mit dem zulässigen Grenzwert, sodass Sie sehen, dass es bestanden wurde.

Der Labortest ist nicht alles

Ein Labortest bestätigt den Zustand einer Charge, kann aber eine schlechte Herkunft oder nachlässige Verarbeitung nicht ausgleichen. Am meisten Aussagekraft hat er zusammen mit einer echten Herkunft, einer sorgfältigen Reinigung und einem zertifizierten Betrieb. Zertifizierungen wie ISO 22000, GMP und HACCP bedeuten, dass der Betrieb selbst von externen Stellen geprüft wird, und bieten damit eine zweite Sicherheitsebene. Die Warnzeichen minderwertiger Produkte zeigt unser Leitfaden Echtes vs. gefälschtes Shilajit. Warum Kapseln besonders schwer zu beurteilen sind, lesen Sie in Shilajit Kapseln oder Harz: Was ist besser?

So prüfen wir bei Minerals Pitch

Jede Charge Minerals Pitch Shilajit wird in nach ISO/IEC 17025 akkreditierten Laboren auf Schwermetalle, Mikrobiologie, Aflatoxine und Pestizidrückstände geprüft, außerdem auf den Gehalt an Fulvin- und Huminsäure und das Mineralprofil. Die Ergebnisse finden Sie auf unserer Seite mit den Laborberichten, die Zertifikate unseres Betriebs nach ISO 22000, GMP, HACCP und Halal unter Zertifizierungen. Jede Dose trägt eine Chargennummer, und auf Anfrage schicken wir Ihnen den Bericht zu Ihrer Charge.

Unser Himalaya-Shilajit-Harz (30 g) und unsere Shilajit-Tropfen (30 ml) werden Charge für Charge geprüft. Wir liefern nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz, je nach Verfügbarkeit aus unserem Lager in Großbritannien oder in Pakistan, in der Regel innerhalb von 7 bis 14 Tagen. Da die Sendung von außerhalb der EU kommt, können Zollgebühren oder Einfuhrumsatzsteuer anfallen.

Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten

Wurde dieses Produkt unabhängig geprüft? Worauf genau? Wann und von welchem Labor? Kann ich den Bericht sehen? Woher stammt das Shilajit und wie wird es gereinigt? Wenn ein Anbieter darauf keine klaren Antworten geben kann, wissen Sie Bescheid.

Häufig gestellte Fragen

Wird Shilajit behördlich geprüft?

Shilajit wird als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, das keine Zulassung vor dem Verkauf braucht. Einen eigenen internationalen Standard für Shilajit gibt es nicht, deshalb sind unabhängige Labortests besonders wichtig.

Was sollte ein Shilajit-Laborbericht enthalten?

Mindestens: Schwermetalle (Blei, Arsen, Cadmium, Quecksilber), Mikrobiologie, Aflatoxine und Pestizidrückstände. Der Gehalt an Fulvin- und Huminsäure, ein Mineralprofil und eine Prüfung auf Mineralölrückstände sind sinnvolle Ergänzungen.

Reicht ein Schwermetalltest?

Nein. Er ist der wichtigste einzelne Test, aber Keime, Aflatoxine und Pestizide sind eigene Risiken, die eigene Tests brauchen.

Was bedeutet ISO/IEC 17025?

Das ist der internationale Standard für Prüflabore. Ein danach akkreditiertes Labor wurde unabhängig auf verlässliche Methoden, kalibrierte Geräte und unparteiische Ergebnisse geprüft.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

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